| Zum feierlichen Festgottesdienst mit
ihrem Gründungsmitglied Pater Heinrich Stummer hatten sich alle Mitglieder
der Musikgruppe CANTARO in der gut gefüllten Pfarrkirche Hofkirchen unter
dem Motto "Zeit zum Leben" eingefunden. Im Rahmen einer Mission in
Hofkirchen wurde der Chor von Karin Glöbel ins Leben gerufen und wird nun
schon seit fast 5 Jahren von Renate Lichtinger geführt.

Die Musikgruppe CANTARO und Pater Stummer beim
gemeinsamen Singen.
Nach dem Eingangslied "Komm herein"
begrüßte Rosi Prosch die zahlreich erschienenen Kirchenbesucher. Sie
dankte vor allem Pater Stummer, der extra aus Ingolstadt angereist ist, um
mit Cantaro den Gottesdienst in Hofkirchen zu feiern.
Pater Stummer zeigte sich erfreut über den aktiven Chor, und der Tatsache,
dass junge Menschen sich zum Singen als Gruppe regelmäßig treffen. Sein
Dank galt den vielen fleißigen Händen, die es trotz des umfangreichen
Umbaus des Altarraumes ermöglicht hatten, dass der Gottesdienst im
geplanten Rahmen stattfinden konnte. Nach "Gloria, Ehre sei Gott" trug
Winderl Barbara zur Lesung eine abgewandelte Form des Gleichnisses der
wunderbaren Brotvermehrung vor. Zum Thema passend wurde darin von "der
wunderbaren Zeitvermehrung" erzählt und am Ende sollten dann nicht Brot
und Wein, sondern einfach nur "Zeit" in Hülle und Fülle vorhanden sein.
Anschließend präsentierte die Gruppe den Klassiker: "Nimm dir Zeit"
Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben,
ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben.
Ich wünsche dir Zeit, dich zu freun und zu lachen,
und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.
Ich wünsche dir Zeit, für dein Tun und dein Denken,
nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
Ich wünsch dir die Zeit nicht zum Hasten und Rennen,
sondern die Zeit zum Zufrieden sein können.
Ich wünsche dir die Zeit, nicht nur so zum Vertreiben,
ich wünsche, sie möge dir übrig bleiben.
Als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertrauen,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schauen.
Ich wünsch dir die Zeit, nach den Sternen zu greifen,
und Zeit um zu wachsen, das heißt um zu reifen.
Ich wünsch dir die Zeit, neu zu hoffen, zu lieben,
es hat keinen Sinn diese Zeit zu verschieben.
Ich wünsch dir die Zeit, zu dir selber zu finden,
jeden Tag jede Stunde, als Glück zu empfinden.
Ich wünsch dir die Zeit,- auch um Schuld zu vergeben,
ich wünsch dir die Zeit, Zeit zu haben zum leben.
Zeit zum Leben, nimm dir Zeit, nimm dir Zeit,
um Zeit zu geben, sei bereit
gib dem Andern deine Kraft
und sieh wie dir die Sonne lacht,
nimm dir Zeit zum Leben, nimm dir Zeit.
In seiner Predigt schilderte Pater Stummer den
Werdegang des Chores, und dass er sich noch genau an die Gründung erinnern
könne. Er beglückwünschte die Formation, die bereits durch einige
Nachwuchskräfte ergänzt wurde zu ihrem regelmäßigem gemeinsamen Singen.
Danach lies der Pater seine mitgebrachte Schatztruhe öffnen. Als erstes
wurde in der Schatztruhe ein Spiegel gefunden. Der Spiegel soll uns immer
wieder daran erinnern, dass man sich darin als Geschöpf Gottes erkennt.
Als zweites kam aus der Schatztruhe ein großes rotes Herz hervor. Das Herz
soll als Zeichen für die Liebe und die Gemeinschaft stehen. Als letztes
lag ein Buch mit dem Titel "Canteró" in der Truhe. Das Liederbuch übergab
er als Geschenk an die Leiterin des Chores Renate Lichtinger. Für die
Zusammenstellung der Lieder zeichnet Pater Stummer als Autor selbst
verantwortlich. Das Buch soll den Chor zum weiteren Singen ermutigen und
anspornen.
Die
Gabenbereitung wurde von CANTARO in Form einer Gabenprozession mit
Fürbitten gestaltet, und die Gläubigen sangen dazu: "Siehe wir kommen,
kommen mit Jauchzen unsere Gaben zu bringen". Zur Gabenbereitung sang der
Chor "Wir sind viele Mensch an Mensch" und als Friedenslied: "Wer da ohne
Schuld ist". Die Kommunion begleitete Renate Lichtinger auf dem Keyboard.
Zum Abschluß bedankte sich Renate Lichtinger bei vielen, die den Chor
unterstützen. Im Besonderen bedankte sie sich bei BGR Josef Schmaißer und
Pfarrer Johannes Bäuml für deren Unterstützung. Ein großes Dankeschön an
die Eltern der Chorleiterin, die es erlauben, dass die Damen wöchentlich
im Wohnzimmer proben. Nach dem Segen sang man gemeinsam das Schlußlied
"Herr meine Wege" und als Zugabe bedankte sich Cantaro bei den
Kirchenbesuchern mit: "We have a dream" Mit Applaus quittierten die
Besucher aus nah und fern den modern gestalteten Gottesdienst.

Die Gruppe Cantaro bei der Zugabe: "We have a
dream" |